| 1. | Durch die Entkopplung der Prämien seit dem 1.1.2005 sind ca. 40 bis 50 Prozent der Mäster aus der Rosé-Produktion ausgestiegen. Dies bietet Chancen, da durch die Entkopplung entsprechende Tierzahlen am Markt fehlen werden. Zusätzlich können vorhandene betriebliche Reserven ausgenutzt werden. |
| 2. | Es wird weniger Stallplatz pro Tier benötigt (Jungbulle = 2,2 m2 / Kalb = 1,6 m2). Dadurch sind mehr "Durchgänge" möglich. |
| 3. | Weniger Futterbau. |
| 4. | Ein Kalb hat bis zum 9. Lebensmonat die höchsten Tageszunahmen und somit im Vergleich zu älteren Tieren die bessere Futterverwertung. (Begründung: Der Erhaltungsbedarf des Tieres ist abhängig vom Lebendgewicht. Da die Futteraufnahme natürlicherweise begrenzt ist, sinkt mit steigendem Lebendgewicht der Anteil an Energie und Nährstoffen, der dem Tier für den Aufbau von Körpermasse zur Verfügung steht, da ein immer größerer Anteil für den Erhalt der Körpermasse aufgewendet werden muss.) |
| 5. | Intensive Mast = Schlachtreife bei geringerem Gewicht ist lt. Dr. Kunz (Landwirtschaftskammer; Bericht im Bauernblatt vom 24.02.2001) sinnvoll. |
| 6. | Anteilige Kosten für Stallungen, Zinssatz und anteilige Gemeinkosten sind geringer. |
| 7. | Hauptabsatzgebiete der Kälber: Vorderviertel mit oder ohne Lappen werden nach Frankreich verkauft. Pistolen bzw. Kalbsstuben werden nach Italien verkauft. Aber auch Spanien und Portugal sind die traditionellen Absatzgebiete, wobei die Nachfrage stetig wächst. Auch der deutsche Kalbfleisch-Markt wächst, und wird durch unsere deutschen Partner beliefert. |
| 8. | In Holland wurde die sogenannte Gülleverordnung eingeführt, so dass die Produktionsmöglichkeiten für die Zukunft noch weiter eingeschränkt werden, während der Absatzmarkt weiter wächst. |